Carp-Rulez Tour 2010 in Polen


Die erste Auslandstour der Carp-Rulez führte uns ins 900Kilometer entfernte mittlere Polen. Nach längerer Planung und dank Big Mäc’s Polnischkenntnissen,stand den Vorbereitungen nichts mehr im Weg. Am Vortag wurden noch unsere persönlichzusammengestellten Boilies vom Bait-Service-Straubing abgeholt. Nachdem wir unsbei einem Kaffee noch ein paar sinnvolle Tipps von Helmut Groß einholten, ginges endlich an das packen. Mit voll geschlichtetem Hänger und randvollen Autosging die Fahrt um 2 Uhr Früh bei strömenden Regen Richtung Osten.

Dank Walkie Talkies konnten Pausen gut abgesprochen werden.Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h  ziehen sich solche Strecken ins Unendliche!Nach 14 Stunden Autofahrt und 2,5 Stunden Stau waren wir endlich am vermeintlichenZiel.

Außerhalb einer Großstadt mit für uns nicht lesbarenSchildern und Polen die weder Deutsch noch Englisch verstanden begann das Ganzezu einer Herausforderung zu werden. Nach einer Irrfahrt in der Prärie und denschlechtesten Straßen die ich je gesehen habe, trafen wir endlich auf ein paarAngler die uns dann verkündeten, dass wir auf dem absoluten Holzweg waren.

Nach kurzem Telefonat mit dem Aufpasser der Seen, wurden wirabgeholt und endlich an unser Ziel geführt. Nach kurzer Einweisung durften wirauch schon unsere Stege beziehen.

Mitten in der tiefsten Wildnis!

Zum Glück stand für jeden Steg ein Ruderboot zu Verfügung.Das hieß für uns Echolot montieren und Spots suchen. Erster Schock- ist dasEcholot kaputt??? Nach ableuchten des Wasser war erst einmal klar, dass esdefinitiv nicht am Gerät lag.

Der komplette See war von oben bis unten mit dichtem Krautbewachsen! Für uns hieß das, Glück im Unglück. Da es inzwischen Nacht war,konnten wir unsere Spots im Schein der Lampe suchen. Im Klartext – wir suchtennicht nach Kanten oder Löchern, sondern nur nach Krautfreien Stellen an denenwir den Grund sahen.

Das war auch die beste Entscheidung. Aktionen, wie mit demRechen das Kraut abzuernten, waren sinnlos. Die Unterwasserpflanzen waren einfachzu dicht.

Auch das Wetter machte die Sache nicht leichter. Bei knapp34 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von nicht unter 74% und einem ständigwechselnden Luftdruck erschwerte die ganze Sache auch noch. Trotz extremsterMückenplage und hunderten von Schlangen konnten wir trotz allem wunderschöneFische landen und die Qualen vergessen.

Auch wenn die möglichen 40 und 50 Pfund nicht gefangenwurden, war es eine wunderbare Zeit, die wir nicht missen möchten.

Hier die Bilder von unseren Fängen…

Auch das Spinnfischen auf Barsch war einmal eineAbwechslung. In kürzester Zeit bissen ca. 30 sich heftig wehrendeStachelritter. Natürlich hat unser Manuel auch hier wieder das meiste Glückgehabt und fing auf einen 4er Mepps diesen ca. 1.10 Meter langen Waller.

Auch die Schleien waren nicht ohne. Allerdings waren diesealle sehr dunkel zwecks der wuchernden Unterwasserwelt.

Hier seht ihr unsere Montage mit der wir unsereFreunde aus dem Kraut gelockt haben. Geangelt wurde meist mit Schneemann odermit stinkenden Einzelsinker. Das Blei wurde mit einem guten Stück „ Belachan „ummantelt und mit einem Nylonstrumpf gesichert. Ich denke, dass wir damitunsere Fangchancen um einiges gesteigert hatten

Hier seht ihr unsere Stege mit aufgebauten Rod Pods undBivvys. Das große Zelt teilte sich unser „Padawan“ Andreas und Big Mäc. In denEin-Mann-Zelten Mane und Heinz, die ca. 40 Meter entfernt waren. Auch dieteilweise sehr starken Gewitter konnten unseren Bungalows nichts anhaben.

Hier seht ihr Domek, der in Polen ein sehr großesKarpfen-Forum betreibt, mit seinen gelandeten Stören. Sehr beeindruckendeFische, die leider nicht bei uns bissen. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.Unterricht bekamen wir ja zur genüge…

Auch das Zwischenmenschliche kam nicht zu kurz. Hier einpaar Bilder vom vorletzten Tag mit dem polnischen Kollegen und seiner Familie, diezu Besuch war. Nach der vierten Flasche Vodka wurde auch unser Padawan lockerund ließ die „ Puppen „ tanzen. Die 1,5 Kilometer über Stock und Stein wurdenvon Mane natürlich auf der Dachbox gesurft.

Jungs, hatten wir einen im Gesicht…

Das war unsere Carp-Rulez Tour 2010 in Polen !

Für uns war es eine super Zeit und wir hoffen euch hat derBericht gefallen?!

 

catch the big one